Folge 97 – Training & Routinen gegen depressive Phasen

Geschrieben von Joshua Gerstel

18. Juni 2024

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Training und Routinen gegen Depression: Warum sie helfen können

Depression ist eine ernsthafte Erkrankung, die das tägliche Leben tiefgreifend beeinflussen kann. Während der erste und wichtigste Schritt bei Verdacht auf Depression immer der Gang zum Arzt sein sollte, gibt es zusätzliche Maßnahmen, die unterstützend wirken können. Training und das Einhalten fester Routinen sind solche Maßnahmen. In diesem Artikel erfährst Du, warum körperliche Aktivität und strukturierte Tagesabläufe hilfreich sein können, um die Symptome einer Depression zu lindern.

Wichtig: Der Gang zum Arzt

Wenn Du oder jemand, den Du kennst, unter Symptomen einer Depression leidet, ist es entscheidend, professionelle Hilfe zu suchen. Ein Arzt kann eine angemessene Diagnose stellen und einen Behandlungsplan entwickeln, der auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Depression ist eine behandelbare Erkrankung, und der erste Schritt zur Besserung ist oft der schwerste: um Hilfe zu bitten.

Die Rolle von Training und Routinen

Neben der medizinischen Behandlung können Training und feste Routinen eine wertvolle Unterstützung im Umgang mit Depression bieten. Hier sind einige Gründe, warum:

  • Endorphinausschüttung: Regelmäßige körperliche Aktivität stimuliert die Freisetzung von Endorphinen, den sogenannten “Glückshormonen”. Diese natürlichen Stimmungsaufheller können helfen, die Symptome von Depression zu mildern.
  • Reduzierung von Stresshormonen: Training kann auch dazu beitragen, Stresshormone wie Cortisol zu reduzieren. Ein Übermaß an Stresshormonen ist oft mit Depression verbunden, und deren Reduzierung kann zu einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens führen.
  • Verbesserung des Schlafes: Depressionen können oft den Schlaf beeinträchtigen. Regelmäßige körperliche Betätigung, besonders am Morgen oder Nachmittag, kann helfen, den Schlafrhythmus zu stabilisieren und die Schlafqualität zu verbessern.
  • Struktur im Alltag: Feste Routinen geben dem Tag Struktur und können ein Gefühl der Kontrolle und Vorhersehbarkeit zurückgeben, was bei Depression oft verloren gegangen ist. Das Einhalten einer Routine kann auch dabei helfen, den Tag aktiv zu gestalten und Vermeidungsverhalten zu reduzieren.
  • Steigerung des Selbstwertgefühls: Das Erreichen von Zielen im Rahmen eines Trainingsplans kann das Selbstwertgefühl steigern und zu einer positiveren Selbstwahrnehmung führen.
  • Tipps für die Umsetzung

  • Setze realistische Ziele: Beginne mit kleinen, erreichbaren Zielen und steigere die Intensität deines Trainings langsam. Überforderung kann demotivierend wirken.
  • Wähle Aktivitäten, die Dir Freude machen: Ob Spaziergänge, Yoga, Tanzen oder Krafttraining – wichtig ist, dass Du die Aktivität genießt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Du langfristig dabei bleibst.
  • Integriere soziale Aspekte: Wenn möglich, trainiere mit Freunden oder in einer Gruppe. Soziale Interaktion kann die positiven Effekte des Trainings verstärken.
  • Halte Dich an Deine Routine: Versuche, Deine Trainingszeiten fest in Deinen Tagesablauf zu integrieren. Das hilft, sie zu einer nicht verhandelbaren Gewohnheit zu machen.
  • Fazit

    Obwohl Training und Routinen keine Heilung für Depression bieten, können sie ein wirksamer Teil eines umfassenden Behandlungsplans sein. Sie bieten physische und psychologische Vorteile, die das Wohlbefinden verbessern können. Dennoch sollte der erste Schritt bei Anzeichen einer Depression immer der Besuch bei einem Facharzt sein. Mit der richtigen Unterstützung und Strategien wie Training und festen Routinen kannst Du aktiv an Deiner Genesung arbeiten.

    Interesse? Dann hör gerne direkt rein und erfahre noch mehr zu diesem Thema! 

    Viel Spaß!

    Geschrieben von Joshua Gerstel

    Hi, ich bin Joshua Gerstel, Personaltrainer und Schmerztherapeut. Seit einigen Jahren helfe ich Vielbeschäftigten dabei, ihre gesundheitlichen Ziele zu erreichen, egal ob Gewichtsverlust, Schmerzbeseitigung oder sportliche Erfolge. Schön, dass du hier bist!

    18. Juni 2024

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